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Gänsehaut

Wenn ein einfacher Kuss auf die Wange,
eine winzige Berührung,
sofort Gänsehaut verursacht,
die durch deinen ganzen Körper zieht...
 
Unfassbar schön!
19.1.15 08:33


Über dem Kopf

Gerade wieder dieses Gefühl, dass mir alles zu viel wird. Ich weiß nicht wohin, kann nicht weg. Aber es ist zu viel. Arbeit, Schule, Leben, Körper und Geist. Es überfordert mich gerade wieder extrem... Keine Ahnung wie es weiter gehen soll. Schule weiter machen? Dann würde ich nicht 1,5 Jahre verschenken und hätte mein lang ersehntes Ziel erreicht. Es ist nur noch ein halbes Jahr um den ersten Abschluss zu machen. Das ist doch vergleichsweise nichts, oder? Aber diese Kraft aufzubringen, die ich brauche, um wieder auf den richtigen Weg zu kommen... Irgendwie fehlt mir da der Antrieb. Genauso wie die Motivation auf der Arbeit. Was will ich mit meinem Leben anfangen? Wie soll es beruflich weiter gehen? Will ich überhaupt noch studieren? Wenn ja, was? Wenn nein, trotzdem die Schule beenden, so kurz vor dem Ziel? 

Wie soll ich mich auf schöne Dinge konzentrieren, wenn ich da gerade so unschöne Gedanken habe. Es ist viel zu viel. Ich bin überfordert. Es ist zum verzweifeln. Gerade erst eineinhalb Wochen mit fetter Grippe flach gelegen. Schon wieder krank! Nach 4 Wochen auf der Arbeit. Ich hätte schreien können. Finanziell bin ich gerade auch leicht ruiniert. So dermaßen pleite! Und keine Ahnung, wie ich das ausgleichen soll, ohne Nebenjob. Für den ich keine Zeit und keine Kraft habe.

Auch die WG ist mir gerade manchmal zu viel. Keine Ahnung. Mensch, was ist denn wieder los? Ich sehne die morgige Therapiestunde herbei. Vielleicht pustet mir das wieder ein bisschen frischen Wind in den Kopf.

Geoff ist so lieb, hört mir zu, teilt mir seine Denkweise mit und ist für mich da. Hält mich fest und gibt mir ein bisschen Mut. Das einzige, wo ich mir zurzeit absolut sicher bin ist, dass er der Mann an meiner Seite ist und meine Entscheidungen, sofern sie irgendwann fallen, mitträgt. Geoff ist mein Glück. Der Mann, den ich immer wollte.

13.1.15 14:09


Mein Glück

Mein neues Jahr startete glücklich - und mit einer fetten Grippe. Aber, alles kein Thema. Denn Geoff hat sich so unfassbar liebenswert um mich gekümmert, alle Wünsche erfüllt und dafür gesorgt, dass es mir gut geht. Er hat sogar eine zweite Bettdecke gekauft, damit ich nicht friere falls er mir mal eine klaut.

Ich bin so fasziniert. Ich hatte für den nächsten Kerl in meinem Herzen ein bestimmtes Bild vor Augen. Ja, ich weiß. Träumerei. Aber was ist der Alltag, wenn man nicht mal ein bisschen träumen darf? Also träumte ich. 

Ich träumte, dass ich den neuen Kerl irgendwo nebenbei kennen lerne, in der Bahn, an der Tankstelle, im Supermarkt. Der Klassiker eben. Höflich und nett. Und so sollten auch die ersten Dates werden. Witzig und informativ, nicht rumdrucksen oder etwas überspielen. Natürliches Auftreten und selbstsicher. Der Kerl hätte einen festen Job und einen Plan fürs Leben, wüsste, was er will und wo er hin will. Ich meine, nicht detailiert oder so. Aber eine ungefähre Vorstellung, was das Leben bringen könnte. Charmant und zuvorkommend.

Es müsste nicht zu dem allseits bekannten Gute-Nacht-Kuss kommen, ganz im Gegenteil. Nach all den Erfahrungen des letzten Jahres wäre ich gerne alles ganz ruhig angegangen, in einem Tempo, dass mir die Möglichkeit lässt, selbst herauszufinden was ich will. Etwas langsam aber solide aufbauen. Gefühle entwickeln lassen. Diesen Knall auf Fall hatte ich bereits und es war traumhaft schön. Aber für die Zukunft wollte ich alles langsam angehen und mir selbst die Sicherheit geben können. Mich in nichts mehr hinein stürzen, sondern sich erstmal kennen lernen und gucken, ob es passt. Step by step.

Dann, der erste Kuss. So zwischen dem 2. und 4. Date vielleicht. Ganz schüchtern, aber schön. So ein Magic Moment. Tägliches texten, Telefonate, Treffen, wann immer es passt. Er sollte Interesse zeigen, sich aber nicht aufdrängen. Zeigen und sagen, was er will und wie er dazu steht, damit man von Anfang an ehrlich was aufbauen kann und ich weiß, woran ich bin. Aufmerksamkeiten. Und Sex erst, wenn es sich echt und gut anfühlt. Romantisch, liebevoll und zärtlich.

Na, ähnlich lief es mit Geoff ja jetzt auch. Auch wenn wir uns nicht nebenbei, sondern im Internet kennen gelernt haben. Charakterlich gesehen ist er das, was ich immer gesucht habe und was ich mir gewünscht habe. Er sagt mir, wie er zu mir steht, lässt es mich jeden Tag wissen und ich finde ihn kein Stück aufdringlich dabei. Eine total neue Erfahrung, mit der es ihm ähnlich geht. Wir sehen uns seit Weihnachten jeden Tag und beide sind wir davon kein Stück genervt, im Gegenteil. Wir lernten uns auch in Ruhe kennen. Obwohl er schon beim dritten Date sehr spontan bei mir übernachtete, lief da nix. Wir haben gekuschelt, beim vorigen Date auch und Händchen gehalten. Der Kuss kam erst beim vierten Date. Etwas holprig und weniger romantisch als gewünscht, aber das macht gar nichts. Es war trotzdem schön und ich dachte nur, warum hat er mir seinen Kusskünsten hintern Berg gehalten? Miteinander geschlafen haben wir entgegen seiner Prinzipien und meiner Vorstellung beim 5. oder 6. Date. Wir wollten beide warten, aber es hat einfach gepasst. Auch das hätte ich mir wesentlich schöner und romantischer vorgestellt, aber es war okay.

Irgendwie hat er mich an sich gezogen. Und lässt mich jetzt nicht mehr los. Nicht schlimm. Ich ihn nämlich auch nicht.

Ich kann mir keinen Tag ohne ihn vorstellen. Abends neben ihm einzuschlafen ist eins der schönsten Dinge, die mir seit langem passiert sind. Er hört mir zu und ist für mich da. Er nimmt meine Sorgen als unsere Sorgen an und steht mir bei. Ich kann mit ihm über alles reden, sei es blödsinn, sei es ernsthaft. Er nimmt mich ernst. Ich bin so süchtig nach seiner Nähe und der Sex... der Sex ist nicht das, was man als die beste Bettgeschichte erzählen könnte. Aber er es ist schön. Es ist leidenschaftlich, mit Gefühl und ich stehe einfach drauf. Ich liebe es ihn zu berühren und zu spüren, wie er auf diese Berührungen reagiert. Es ist unglaublich schön, wie er meinen Körper behandelt. Es ist so toll, wie er sich um mich kümmert und ich bin mir sicher, dass er der Richtige ist. Ich habe jetzt das Gefühl, dass er der Mann ist, mit dem ich zusammen leben will, den ich heiraten will und der der Vater meiner Kinder sein soll. Er tut mir so gut, das hat mir neulich auch Sam bestätigt. Er macht mich glücklich ohne viel Mühe. Wir sind wie verliebte Teenager und es ist schön, auch wenn es gleichzeitig furchtbar ist. Wir liegen manchmal abends im Bett und denken beide nur, dass wir vor zwei Monaten jeder noch Brechanfälle bekommen hätten, wenn er Nachrichten lesen würde, die wir uns schreiben. Ein Partner auf Augenhöhe, der sich vor dich stellt, wenn du Schutz benötigst, sich hinter dich stellt und deinen Rücken stärkt und der neben dir durchs Leben geht. Das ist Geoff für mich.

15.1.15 14:19


Auf ein Neues

Liebe Leser, liebe Blog-Gemeinde,

zu allererst: Euch allen ein frohes neues Jahr, mögen Eure Wünsche in Erfüllung gehen, ihr und eure Leben in munterer Gesundheit leben, und das Glück dem Unglück deutlich überwiegen! :D

 Ich bin sicher, dass das nächste Jahr ein spannendes und turbulentes Jahr wird. Ich hoffe an dieser Stelle auch für mich, dass das Glück dem Unglück die Stirn bietet, denn das vergangene Jahr war wirklich sehr von Unglück getrübt. Die Trennung von meinem Langzeit-Freund MK, die ich nicht bereue aber durch die ich wieder lernen musste, alleine zu sein und mein Leben zu leben. Dann lernte ich MR kennen, mit dem ich eine wunderschöne Zeit verbrachte und die Berge in Bayern und Österreich lieben lernte, bis er mir das Herzbrach weil er mich von heute auf morgen sitzen ließ. Währenddessen bekam meinte Mutter Brustkrebs, Anfangsstadium aber kompliziert. Zwei Tage später der Anruf, dass mein Vater mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus liegt und das sehr knapp war. Die nächsten drei Wochen verbrachte ich mehr in den Krankenhäuser in und um Köln als Zuhause. Das war die schlimmste Zeit in diesem Jahr. Ich trank und rauchte zu viel, ernährte mich von Kaffee und Zigaretten, aß nichts, war erschöpft, erledigt, müde aber ohne Ruhe und in ständiger Sorge. Jede Woche ein neuer Anruf, Oma im Krankenhaus, Großvater geht es schlecht, MR will mich nicht mehr sehen, Mutter muss wieder operiert werden.  Zwischen heulen und lachen, Verzweiflung und Sehnsucht. Dann ging es wieder bergauf. Alle wurden mehr oder weniger gesund. Ich lernte AN kennen und ließ mich verarschen. Ich besuchte die Wiesn und hatte ein mega geiles Wochenende dort. Die Planung für die WG begann, die Wohnungssuche und die Vorfreude, bald nicht mehr alleine wohnen zu müssen. Der Umzug, die Renovierung, das Zusammenleben. Die WG ist das, was ich dieses Jahr am wenigsten bereue. Die Einweihungsfeier und die überaus gelungene Silvesterparty. Dieser ganze Trubel um die Kerle, zuletzt Mike. Und dann lernte ich Geoff kennen und alles ist irgendwie anders und so wunderschön. Meine eigene "Krankheit", die irgendwann so im September mit einer Lungenentzündung begann, bis zu Kreislaufproblemen, Magen-Darm-Beschwerden, Schlappheit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, keine Konzentration, kein Elan, Kopfschmerzen, Übelkeit. Über Wochen bis ich aus dem Verkehr gezogen, eines besseren belehrt und in Therapie gesteckt wurde.

In etwa die Kurzfassung des Jahres, wo natürlich noch einiges fehlt, aber das wichtigste und prägendste wohl zusammen gefasst ist.

Wenn ich 2014 eins gelernt habe, zu schätzen, dann meine Freunde. Ich konnte dieses Jahr hervorragend selektieren, was wahre Freundschaft ist. Vorallem lernte ich den Begriff wahre Freundschaft erst richtig kennen. Was meine Freunde dieses Jahr für mich geleistet haben - ohne Worte. Sie waren da, redeten ewig mit mir, hielten meine Hand, trockneten die Träne und lachten mit mir. Auch wenn nicht alles richtig war, was ich machte, standen sie hinter mir, machten keine Vorwürfe sondern warteten ab und standen mir einfach bei. Es ist unglaublich! Und ich bin stolz sagen zu können, dass die, die ich immer zu meinen engen Freunden gezählt habe, sich nahezu alle als wahre Freunde herausgestellt haben. Ich habe mich nicht in ihnen getäuscht.

Oh je, schon wieder so ein neuer Eintrag. Das war gar nicht geplant.  Aber zu guter letzt noch meine TOP 5-Neujahrsvorsätze:

1. Der Klassiker: Rauchen aufhören (gemeinsam mit Geoff).

2. Nächster Klassiker: So um die 5 Kilo abnehmen, aber nicht, weil ich es unbedingt nötig habe, sondern für mein Wohlbefinden. 

3. Mehr auf mich, mein Befinden, meinen Körper und meine Gesundheit achten (denn das letzte Jahr hat mir sehr deutlich gezeigt, dass das nötig ist)

4. Leben und mir nicht selbst im Weg stehen (mit Hilfe der Therapie ein guter Anfang, finde ich).

5. Den Fachabi-Abschluss packen (Auf gehts!)

 

Ich wünsche Euch ein tolles Jahr!

2.1.15 09:40


Liebes-Leben 3

Und um den Bericht der letzten Tage und die Entwicklung zu Mike und Geoff abzuwickeln, muss ich jetzt auch noch von dem gestrigen Abend berichten. Es gehört schließlich dazu.

Gestern war wieder der Tag, an dem sie alle aus den Löchern kam. Mittags schrieb MR mir, so wie die letzten Male auch und so, dass ich nicht weiß, was genau dahinter steckt. Aber es interessiert mich auch nicht. Wenn AN mir damals nachsagte, ich könnte mich von Vergangenem, also Exen, nicht trennen, hängt MR wesentlich mehr daran.

Am Abend schrieb mir dann tatsächlich Mike. Wir texten ein bisschen über die Feiertage, er ist zurück in Köln. Ich teilte ihm ohne Umschweife mit, dass ich jemanden kennen gelernt habe und es ernst wird. Ich glaube ich brauche diesen Schritt für mich, um so einen ganzen Strich unter die Sache zu setzen. Er reagierte aber total in Ordnung. Er sagte, er freut sich total für mich aber das er es für sich natürlich doof findet, es aber natürlich versteht. Er selbst hat wiederum auch jemanden kennen gelernt, mit dem es ernster werden könnte. Im ersten Moment war ich... nicht wirklich eifersüchtig aber so ein kleiner Stich war da. Und dann überlegte ich aber und dachte mir, egal, soll er sein Glück machen. Ich hab die richtige Entscheidung getroffen. Das mit Geoff hat Bestand und er macht mich glücklich. Es hat Zukunft. Das, was ich immer wollte. 

Ich texte noch ein wenig mit ihm und wir einigten uns darauf, Freunde zu bleiben. Und dann fing ich wieder an zu grübeln... Ich hatte das Gefühl, ich sollte es Geoff erzählen. Er war so oft so ehrlich zu mir und dann sollte ich das zumindest ansprechen ohne irgendwann komische Gefühle zu wecken. Ich erzählte ihm zwar nicht alles aber zumindest, dass ich mich als wir uns kennen lernten noch mit jemand getroffen habe und sich das aber verlief als es mit uns ernst wurde. Dass er sich heute gemeldet hat und wir drüber gesprochen haben, es für erledigt erklärt haben da wir ja beide wen kennen gelernt haben. 

Er war kurz überrascht, wollte genauere Daten wissen, wann das vorbei war. Dann meinte er, es wäre okay und ist froh, dass ich es ihm gesagt habe. Solange wir uns nicht wiedersehen, ist es kein Problem. Er weiß nicht, dass es Mike war. Aber er ist auch nicht dumm. Ich glaube auch nicht, dass ich Mike nach heute Abend sobald wiedersehe und das ist auch vollkommen in Ordnung.

Dann habe ich Geoff gesagt, dass ich es gerne als Beziehung bezeichnen möchte und das hat ihn ganz besonders glücklich gemacht. Ich habe Angst, aber die hat er auch. Ich glaube, dass ich mit der Entscheidung für Geoff und gegen Mike das erste Mal eine wirklich gute Entscheidung getroffen habe. Geoff gibt mir jetzt schon so viel... ich bin wirklich froh, ihm diese Chance gegeben zu haben. Ich weiß, ich klinge noch sehr sachlich. Aber das bin ich auch leider oft noch ihm gegenüber. Es ist schwer für mich gerade Gefühle zuzulassen. So langsam schaffe ich es mich ein bisschen zu öffnen, aber ich glaube ich brauche einfach noch ein bisschen Zeit.

Alles was ich wollte war es, mein Ding zu machen. Ich habe gerade gelernt, wieder auf meinen eigenen Beinen zu stehen und zu gehen, alles alleine zu regeln und ohne den Rückhalt eines Partners, der so viel anders ist, als der von Freunden. Ich kam zurecht, ich machte mein Ding und mir ging es (meistens) gut. Klar sehnt man sich mal nach einer Schulter und einen Arm. Aber ich habe es nicht gebraucht. Ich wollte keine Beziehung, war nicht bereit dafür. Und jetzt kommt dieser Mann daher, der so offensichtlich zeigt, dass er bereit ist, alle Lasten mit mir zu teilen um gemeinsam glücklich zu werden. Der mich raus und an sich reißt und nicht locker lässt, mir zu zeigen, wie schön diese Zweisamkeit sein kann. Der mir ganz klar sagt, so ist es und nicht anders. Der verdreht mir den Kopf auf eine Weise, die ich nicht kenne. Er ist so ganz anders aber auf eine unfassbar tolle Weise. Jetzt ist es Zeit zu lernen, mit dieser Beziehung umzugehen. Ich bin nicht alleine. Ich habe einen Fels, meinen Fels in der Brandung gefunden. Zeit die Liebe neu zu entdecken.

Aber hey, damit endet mein Blog bestimmt noch nicht... ;-)

31.12.14 09:03


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