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Halbjahr

 Das einst neue Jahr 2015 ist jetzt nahezu halb rum. Zeit für mich, mal zurück zu blicken.

 Meine Vorsätze sahen wie folgt aus:

  1. Der Klassiker: Rauchen aufhören (gemeinsam mit Geoff).
  2. Nächster Klassiker: So um die 5 Kilo abnehmen, aber nicht, weil ich es unbedingt nötig habe, sondern für mein Wohlbefinden. 
  3. Mehr auf mich, mein Befinden, meinen Körper und meine Gesundheit achten (denn das letzte Jahr hat mir sehr deutlich gezeigt, dass das nötig ist)
  4. Leben und mir nicht selbst im Weg stehen (mit Hilfe der Therapie ein guter Anfang, finde ich).
  5. Den Fachabi-Abschluss packen (Auf gehts!) 

 

1.

 Erfolgreich!. Seit nunmehr 2 Monaten bin ich bzw. sind wir rauchfrei. Es gab zwar die ein oder andere Zigarette noch dazwischen. Aber keine gekauften Schachteln, kein regelmäßiges Rauchen etc.  Also Punkt 1. ist definitiv erfolgreich erledigt!

2.

5 Kilo abnehmen... tja... Bekanntes Phänomen: man hört auf zu rauchen und nimmt direkt zu. Gepaart mit der dicken depressiven Phase meines Leben habe ich in den letzten 6-7 Monaten 9 Kilo zugenommen. Demnach wären jetzt 14 Kilo runter zu bekommen. Uff...

Da ich mit aller Strenge zurzeit nicht gut klar komme, ernähre ich mich zwar gesund, aber ohne Verzicht. Wenn ich Lust auf Pizza ab, gibt es die halt. Verschiedene Sachen, z.B. Nachtische etc. muss ich noch was einschränken. Außerdem habe ich mit Sport angefangen, Shred. Eine Fitness-DVD mit knallhartem und knackigem Training. Hallo Muskelkater! Es ist ein Anfang. Joggen will ich auch wieder, und radfahren. Ich wäre fürs erste schon glücklich, wenn ich wieder auf das Gewicht aus Dezember kommen würde. Alles andere sehen wir dann...

3.

Wegen der Depressionen ist dies eine ganz eigene Herausforderung. Ich bin in Behandlung und greife nach allen Hilfsmitteln, die ich kriegen kann, um diese zu überwinden. Ich habe viele Auszeiten, weil ich alles andere nicht schaffe. Es ist also echt schwer zu beurteilen...

4.

Auch das einfach "Leben" und alles genießen ist und war aufgrund der Depressionen nicht einfach. Aber da ich an den Depressionen arbeite, hoffe ich, dass ich auch an diesem Punkt in der nächsten Zeit mehr arbeiten kann und die Zeit insbesondere mit Geoff besser genießen kann.

5.

Ja, was soll ich dazu sagen... mein letztes halbes Jahr war alles andere als ein Erfolg. Aber: Ich habe den Fach-Abi-Abschluss tatsächlich gepackt! Ich habe keine Ahnung wie, denn ich war das letzte halbe Jahr kaum anwesend. Nur die Klausuren haben mich immer wieder raus gerissen und gute Noten beschert. Dennoch bin ich mit einem Durchschnitt von 2,6 geehrt worden. Ich bin so wahnsinnig glücklich darüber! Ich habe mit allem gerechnet, aber nicht damit! Fach-Abi: Check!

 

Immerhin zwei erfolgreiche Punkte in diesem Jahr bisher. Ich bin zufrieden. Jetzt geht es an die drei restlichen Punkte, auf das die bis zum 31.12. auch so erfolgreich abgeschlossen werden können!

29.6.15 15:59


Stufe für Stufe

 Mit einer Depression, die man überwinden will, verhält es sich ungefähr so:

Es ist ein bisschen so, wie wenn Kinder lernen, die Treppen zu gehen. Man steht unten vor der ersten Stufe und blickt hoch. Man sieht all die Stufen die es zu bewältigen gilt um oben anzukommen. Und das macht einem fürchterliche Angst. Wie soll man diese vielen Stufen nur bewältigen? Wie soll man so hoch kommen? 

In meiner Therapie lerne ich, dass genau dieser Ansatz der Falsche ist. Nämlich das Ganze zu sehen. Ich wollte und will teilweise immer noch alle Stufen auf einmal nehmen und sehe nur, wie viele Stufen es noch zu nehmen gilt. 

Aber man muss jede Stufe einzeln betrachten. Nur die eine, erste  Stufe vor einem. Die Hand ans Geländer nehmen und den ersten Fuß langsam auf die erste Stufe setzen. Wenn man den Halt spürt, den eine Steintreppe geben kann, dann setzt man den zweiten Fuß ebenfalls auf die erste Stufe, neben den ersten Fuß. An dieser Stelle sollte man sich bewusst werden, dass man steht und Halt hat. Wenn man sich sicher fühlt dann den ersten Fuß auf die nächste Stufe setzen und den zweiten Fuß nachziehen, Halt finden, sich stabilisieren.

Stufe für Stufe erklimmen. Ganz langsam, so wie man es braucht. Manchmal geht es schneller, manchmal ist es schwerer, so wären die Stufen unterschiedlich hoch und die höheren benötigen mehr Kraft.

Zwischendurch zurück gucken und sehen, wie viele Stufen schon geschafft sind. Egal ob eine, drei oder zehn. Respektieren, dass man diese Stufen schon geschafft hat. Nicht dagegen, wie viele Stufen man noch vor sich hat. Sondern nur die einzelne Stufen vor einem.

Es mag sein, dass man ins Stolpern gerät, eine oder mehr Stufen zurück fällt. Weil es einfach zu früh war, man noch nicht bereit war oder die Stufe rutschig, nicht sicher war. Jetzt sollte man nicht verzweifeln. Sondern dies zur Kenntnis nehmen, sich wieder stabilisieren und dann, wenn man bereit ist, wieder eine Stufe nehmen. Man es ja schon einmal geschafft weiter zu kommen, das ist also durchaus zu schaffen.

Auch passiert es, dass man übermütig werden kann und gleich zwei Stufen aufeinmal nimmt. Manchmal schafft man es sich dann zu stabilisieren. Manchmal rutscht man aber auch ab. Weil man noch nicht bereit war, weil es manchmal besser ist, die einzelnen Stufen zu gehen statt zwei auf einmal. Auch hier sollte man nicht verzweifeln. Auch wenn man abgerutscht ist, war man schon mal an dieser Stufe. Sie ist nicht unerreichbar.

Zwischendurch und im besten Fall hat man an der anderen Hand, die nicht das Geländer festhält, eine andere Hand eines nahestehenden Menschen oder auch eines Therapeuten, der einen ein bisschen stützt und hilft, die einzelnen Stufen zu meistern. Der auch zeigt, was man schon geschafft hat, auffängt, wo man stolpert und ermutigt weiter zu machen.

 

Ich lerne zur Zeit sehr gut, solche Vergleiche anzuwenden, um anderen ein bisschen verständlich zu machen, wie es Depressiven geht, wie es mir als Depressive geht, auch wenn man das nicht pauschalisieren kann. Aussenstehende, die erstmals mit einer Depressions-Kranken zu tun haben, verstehen diese Krankheit und das Handeln des Erkrankten häufig nicht oder nur schwer.  Ich, als Erkrankte, verstehe diese Krankheit auch nicht immer. Aber Vergleiche wie diese helfen irgendwie....

23.6.15 09:49


Im Loch

Ja, es ging mir wirklich gut. Ich habe es geschafft, an den Wochenenden was zu unternehmen, ohne nur schlafen zu wollen. Unter der Woche war ich weniger überfordert, aber gefordert und das tat auch gut. Mit Geoff lief es gut, wir hatten Spaß.

 

Ging, hatte... ja, das ist nämlich wieder vorbei. Die Sorge die ich hatte, dass dies nur eine Phase ist, hat sich nämlich wieder bewahrheitet. Wieder ganz langsam kamen diese depressiven Schübe angeschlichen und brachten Angst. Ich wollte mich nicht wieder verstecken, nicht wieder SO schlecht fühlen. Wie ein kleines schwarzes Monster greift es nach mir und packt mich. Lässt mich weinen. Macht mich müde. Macht keinen Spat. Tag für Tag... 

 War ich im ersten Anlauf überwiegend gereizt und habe mit Wut reagiert, fühle ich jetzt nur Tränen. Ich heule dauernd! Ich könnte jederzeit los weinen. Dauernd habe ich dieses Gefühl und denke nur, ich will die Wut zurück. Mit Wut kann ich umgehen. Aber nicht mit dieser Trauer und dieser Hilflosigkeit. Vor zwei Wochen bin ich plötzlich vor meiner Chefin in Tränen ausgebrochen. Es war peinlich, aber sie kennt ein bisschen meine Situation und hat echt super reagiert. Kleinigkeiten regen mich nicht mehr derart auf wie sonst, sondern lassen mich in dem Ärger weinen. Träne um Träne und ich mag diese Tränen nicht mehr. Streiteren mit Geoff lassen mich in Tränen ausbrechen. Früher, auch bei anderen, bin ich wütend geworden, nachtragend. Aber nie eine Heulsuse.

Deshalb war ich letzte Woche wieder zu Hause. Anfangs habe ich geweint, bin ich im Bett geblieben, habe Serien geguckt und geschlafen. Donnerstag hat Geoff dann den Fernseher aus dem Schlafzimmer ins Wohnzimmer gestellt, die Gardinen aufgerissen und mich so dazu genötigt, dass ich zum TV gucken aus dem Bett musste. Hat irgendwie gewirkt. Das Wochenende war auch besser. Ich war zwar sehr müde aber ich konnte aufstehen, freiwillig, und etwas unternehmen.

Laut Therapeut folgt diese Phase aus dier hilflosen Überforderung, in der ich mich sehe. Dadurch, dass ich mich zwischen Stühle gesetzt fühle. Wegen der Doppelbelastung Abendschule und Fulltime-Job. Meiner unfassbaren Selbstkritik. Und schon sitze ich auch vor meinem Therapeuten und weine. Diese Tränen sollen aufhören!

Wütend bin ich auch noch immer und gereizt. Und immer so müde. Überfordert. Ich habe keine Ahnung, wie ich weiter arbeiten soll, fühle ich mich so unzulänglich dafür. Es ist so schwer, so anstrengend diesen Tag jeden Tag aufs neue zu bewältigen. Sogar nachts fehlt die Ruhe. 

Langsam hat der ganze Scheiß Auswirkungen auf meine Beziehung. Geoff ist auch gereizter und jetzt streiten wir uns dauernd. Andauernd. Wegen Kleinigkeiten, wegen unnötigen Kleinigkeiten. Bis einer den Raum verlässt. Und ich wieder weine, er mich trösten will, ich aber nicht kann. Nähe zuzulassen ist so schwer... Und dieses Hinderniss verstehe ich nicht...

 Heute morgen sagte Geoff, es sei ironisch, dass ich seine Hand weglege wenn ich wach bin, weil ich die Nähe nicht will, wenn ich noch angefressen bin, mich im Schlaf aber an ihn klammere.Ja, weil ich ihn brauche. Ihn und seine Nähe. Aber die Hürde nicht überspringen kann.  Ich habe keine Ahnung was ich tun soll. Auf Abstand gehen, mal eine Nacht bei mir schlafen? Oder macht das alles schlimmer, reißt das vielleicht ein Loch?

Ich habe nur Fragezeigen im Kopf und Tränen in den Augen. Und das auch noch mitten in der Klausurphase. Zum kotzen. Oder zum heulen?

19.5.15 13:06


Depressionen

 Lang ist es her, dass ich von mir habe Meldung gegeben. Ich glaube, dass lag im Großen und Ganzen an meiner ignoranten und desinteressierten Art während meiner längeren, depressiven Phase.

Aber was sind depressive Phasen? Ich weiß es. Etwas, was ich nicht mehr haben will. Es ist schwer Depressionen zu beschreiben und es insbesondere denjenigen, die dieses Gefühl nicht kennen, begreiflich zu machen. Ohne sie zu verletzen oder anzugreifen. Ich glaube auch, dass es da starke Unterschiede von Mensch zu Mensch gibt. Bei mir kann ich Begriffe wie Desinteresse, Taubheit, Leere nennen. Verlorenheit. Einsamkeit. Traurigkeit! Erschöpfung und Müdigkeit. Lustlosigkeit...

Es war nicht schön. Es war nicht schön, auf Abstand zu allem und jeden zu gehen. Ich war gereizt, so gereizt, dass ich jedes nettgemeinte Wort, das man hätte falsch verstehen können, auch definitiv falsch verstanden habe und in die Luft gegangen bin. Gleichzeitig war ich aber so ausgelaugt, dass ich morgens kaum aufstehen konnte, keine Ahnung hatte, wie ich den Tag überstehe und so erschöpft und traurig war, dass mir die Tränen schon morgens im Gesicht standen. Jeder Kommentar konnte zu viel sein.  Ich wollte nur ins Bett, nur schlafen, nur den Dusel im TV sehen und wieder schlafen. Meine Ruhe, kein Lärm, keine Gespräche. Ich wollte nicht reden. Wie kann man denn auch Gefühle wie diese in Worte fassen? Wie soll ich beschreiben, was los ist, wenn ich es nicht weiß.

Ich habe meinem Mitbewohner neulich versucht es so zu erklären. Ich habe mich abends in etwa so erschöpft und ausgelaugt gefühlt, wie wenn man scheiße geschlafen hat, die Arbeit stressig war, Chef, Kollegen, Kunden etc. alle genervt drauf waren, Sonderwünsche hatten und du dir einen Anpfiff nach dem anderen eingeholt hast. Das Wetter ist scheiße und es ist einfach ein insgesamt echt beschissener Tag, sodass du abends nach Hause kommen, dich vor den Fernseher schmeißen und deine absolute Ruhe haben willst. So in etwa fühlt es sich an. Nur das ich morgens aufgestanden bin, arbeiten war, nichts vorgefallen, nichts passiert ist, alles ganz normal war. Aber mir das schon zu viel war, so wie bei anderen ein echt beschissener Tag...Und nicht einmal diese Beschreibung trifft es ganz.

Ich wollte mich wirklich verstecken. Es ging mir so schlecht, dass mein Therapeut mit mir über eine Medikamentation sprach. Etwas zur Unterstützung, dass ich nicht mehr so übertrieben sensibel (das sind meine Worte für das was er meinte) auf Kleinigkeiten reagiere. Ich habe dabei immer das Gefühl, man betäubt sich damit oder fällt wieder in ein Loch, wenn man es absetzt, so als würde man sich selbst etwas vormachen. Wir diskutierten zwei Stunden darüber. Jedesmal schickte er mich heim, es mir zu überlegen ohne mich zu drängen.

Und dann, keine Ahnung wieso, ging es mir auf einmal besser. Ich dachte erst, es wäre einfach ein guter Tag, so wie ich es zwischendurch immer hatte. Ein Tag, wo ich einfach mal das tun konnte, was ich wollte und es einfach ging. Daraus wurden zwei Tage, drei, vier... eine Woche etc. Es hielt an. Einfach so. Ich bekam wieder Farbe im Gesicht, habe mich wieder selbst im Spiegel erkannt. Die guten Tage überwogten die weniger guten und ich konnte guten Gewissens sagen es geht mir gut - ohne Tabletten. Und dennoch hatte ich die ganze Zeit die Sorge, die dunkle Phase käme wieder. Begründet....

 

18.5.15 13:51


Die Verflossenen

Tja, wenn ich ja nicht mehr über die neusten Eroberungen schreiben kann, da ich meinen Prinzen ja gefunden habe, muss ich halt mal den Stand zu den alten berichten.

 

Mike

Mike schrieb mir, nach dem ich ihm mitgeteilt hatte, dass ich da was ernsteres am Laufen habe (bevor wir zusammen waren) jedes Wochenende nachts zwischen 3-4 Uhr am morgen. Es waren Nachrichten wie, dass es Momente gibt, in denen man die Single-Nachbarin vermisst, wann ich wieder Single wäre und ob ich mich melden würde, wenn es soweit wäre. Dies hielt etwa 5 oder 6 Wochen an. Karneval dann nichts mehr. Ich antwortete ihm jedes Mal. Ich sagte ihm, dass ich nicht sobald vorhabe, wieder Single zu werden, dass wir uns für derartige Treffen nicht mehr sehen würden etc. Bei der ersten Nachricht verspürte ich noch ein bisschen Wehmut, vermisste das Abenteuer. Aber danach, ja danach war meine Reaktion selbstbewusst und ehrlich, ich blickte nicht zurück und fand es nicht schlimm, Mike eine Abfuhr zu erteilen. Es machte mir nichts aus. Weil ich meinen Prinzen hatte und es mir an nichts fehlen musste und  muss.

 

MR

MR, mein Ex aus dem schönen Süden, schrieb mir kurz vor Karneval. Er und seine neue Bitch (sorry, aber ist sie wirklich) würden Mittwoch bis Donnerstag ins Rheinland  zu seiner Tante fahren. Ja, vielleicht würde man sich ja sehen. Ja, vielleicht. Ich weiß nicht ganz, was ich da fühlte. Ein bisschen Angst, bisschen Wut. Aber ich hatte nicht das Verlangen danach, ihn zu treffen, so wie ich dachte, dass es sein würde, würde dieser Tag einmal kommen. Karneval begann und er schrieb mir jeden Tag, fragte jeden Tag nach meinen Plänen und berichtete von seinen. Freitags überlegte er dann, auf die gleiche Veranstaltung zu gehen, für die ich auch Karten hatte. Wir hatten uns letztes Jahr einen Tag nach unserem Kennenlernen dort getroffen.

Er fragte dann, ob es für mich oder meinen Leuten ein Problem wäre, ihn zu treffen. Ich musste überlegen. Wäre es ein Problem für mich...? Ich entschied: nein! Weil er mir nichts mehr bedeutete. Ich wusste aber, dass Geoff es nicht freuen würde und auch meine beste Freundin nicht begeistert wäre. Ich sagte ihm also, dass es kein Problem wäre besonders wenn es nur um sich mal sehen geht und nicht ums gemeinsame feiern, was ich problematisch in Anbetracht von Geoff gefunden hätte. Er meinte okay. Ich berichtete dies Geoff und er war natürlich alles andere als begeistert. Verständlich irgendwo. Meine beste Freundin schrieb mir dann, dass sie ihn bereits gesehen hatte.

Als ich dort war, war es ein komisches Gefühl zu wissen, dass er da war. Ich fühlte mich beobachtet. Aber ich laufe des Abends vergaß ich es. Ich dachte nicht mehr an ihn oder daran, dass er da war. Er schrieb mir am nächsten Tag, dass er mir zugeprostet hatte, ich aber nicht reagiert hatte. Ob er so gut verkleidet war? Mhm, seit wann ich mich einfach von der Seite anquatschen lasse? Ich hatte ihn nicht erkannt. Und jetzt gehen wir wieder getrennte Wege und das ist auch gut so!

 

AN

Tja, aus AN lerne ich noch heute. Sowas passiert mir nicht noch einmal. Die Freundin, die er auf meinem Geburtstag angemacht hatte, hat mir letzte Woche erzählt, dass sie glaubt, dass er in einer Bar in der Stadt arbeitet. Sie glaubt ihn dort gesehen zu haben. Nur damit ich vorgewarnt bin und nicht hinein stolpere, womöglich mit Geoff.  Ich weiß, welche Bar ich in Zukunft meide... Denn sonst würde ich ihm vermutlich den Kopf abreißen.

12.3.15 11:48


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